Nach Debatte um Sidonienbrücke: Wallring-Fahrradstraßen werden verbunden

Die Stadt Braunschweig will die Kreuzung Sonnenstraße/Wilhelmitorwall umbauen und damit zwei Fahrradstraßen des Wallrings verbinden. Wo heute große Verkehrsinseln den Wallring unterbrechen und nur das Abbiegen erlauben soll in Zukunft eine Querung für den Radverkehr eingerichtet werden. Damit wachsen die zwei Fahrradstraßen Hohetorwall und Wilhelmitorwall zusammen um eines Tages einmal einen durchgehenden Fahrradstraßen-Ring entlang der Oker zu bilden.

Während des geplanten Neubaus der Sidonienbrücke mit Komplettsperrung soll die Querung die Umfahrung vereinfachen.

Einfaches Geradeausfahren: Die Verkehrsinseln werden teilweise rückgebaut um eine Querung zu schaffen.

Doch damit nicht genug: Der Umbau soll nur eine provisorische Lösung sein, denn aktuell wird, auf unseren Vorschlag hin, diskutiert, den Straßenzug „Am Hohen Tore“/“Sonnenstraße“ (Ost-West) später zur Veloroute umzubauen. Beides ist ein Ergebnis der Diskussion um den Neubau der Sidonienbrücke. Für einen späteren komplett-Umbau der Kreuzung hatten wir damals sogar einen konkreten Vorschlag gemacht.

Kein Durchkommen ohne Umwege – Die Wallring-Fahrradstraßen werden durch Verkehrsinseln getrennt

3 Gedanken zu „Nach Debatte um Sidonienbrücke: Wallring-Fahrradstraßen werden verbunden“

  1. anerkannter Troll

    tja, hier schafft man Querungshilfen, woanders werden sie rückgebaut.
    Der heutigen Wolfenbütteler Zeitung (Papierausgabe) entnehme ich gerade, dass an der B79 am Nordrand des Lechlumer Holzes (noch im Stadtgebiet BS) die Querungshilfe entfernt wurde und die Leitplanken durchgezogen wurden.
    An de Stelle geht die B79 in die Autobahnauffahrt über und die K51 zweigt nach Salzdahlum/BS-Stöckheim ab.
    OSM-Karte: https://www.openstreetmap.de/karte.html?zoom=16&lat=52.19712&lon=10.53247&layers=B000TT

    Durch das Entfernen der Querungshilfe in der Mitte der Fahrspuren werden Radfahrer und Fußgänger extrem gefährdet, da ein Wechseln der Straßenseite gerade wegen der Wege aus dem Wald an dieser Stelle notwendig ist. Alle anderen „sicheren“ Querungsmöglichkeiten sind kilometerweit in weiter Ferne bei Stöckheim oder am Südrand des Lechlumer Holzes und bedeuten einen unzumutbaren Umweg.

    Und wo sind ADFC-KV BS, BS-Forum , IFBS? Habts Ihr diese Frechheit auch schon entdeckt? Wäre ja mal angebracht, wenn sich auch die Fahrradclubs aus Braunschweig das mal ansehen und den Verantwortlichen in den Popo treten.
    In der WF-Zeitung heißt es näcmlich sinngemäß, dass sich die Straßenverkehsbehörde sich das „in aller Ruhe ansehen wird“…. also wird bis Sankt Nimmerelinstag nichts passieren.

  2. anerkannter Troll

    „Und auch der Wunsch der Radfahrer, die Treppenanlage an der Kurt-Schumacher-Straße so umzubauen, dass kein Absteigen mehr nötig ist, wird sich nicht erfüllen. Pläne dafür müssen erst noch entwickelt werden.“
    https://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article231045056/Braunschweig-Der-Loewenwall-wird-schick-gemacht.html

    Einfach nur die bestehende Rampe zu sanieren, ein wenig zu verlängern, den Steigungswinkel geringer zu machen scheint ja Braunschweigs Radlobby in Form von Fechtel, Gutzeit und Co nicht in den Sinn zu kommen.

    Da wird dann schon ein Komplettumbau der Treppe gefordert und Brauscnhweigs tolle lustig singende Alt68er-Rentnerradeltruppe vom Forum bekommt wieder ne Watschn und die IFBS gleich mit.

    Ihr seid ja echt ne tolle Truppe.

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