Am 11.04.25 veröffentlichte der Oberbürgermeister einen Vorschlag der Stadtverwaltung zur Sanierung des Gliesmaroder Bades. Die Kosten sind mit 10 Millionen Euro veranschlagt, davon 7 Millionen vor einer erneuten Eröffnung und 3,6 Millionen nach 2030. Die Maßnahmen haben einen Vorlauf von zwei Jahren. Die Kosten sollen dem laufenden Haushalt 2027+2028 entnommen werden. Der Vorschlag ist in einer sehr beiläufig präsentierten Tabelle ohne weitere Erklärung aufgeführt.
Falsches Signal nach dem Mängelbericht
Die Beschlussvorlage der Verwaltung ist selbst noch keine Entscheidung zum Verzicht auf diese wichtigen Maßnahmen. Denn über den Haushalt wird separat abgestimmt. Dennoch handelt es sich um ein völlig falsches Signal: Ausgerechnet bei Velorouten und bei Parkanlagen “Pocketparks”, beides immens wichtige Klimaschutzmaßnahmen, soll gekürzt werden.



Kürzungen bei unterfinanzierten Radverkehr
Bisher ist nicht ersichtlich, wie die Stadtverwaltung darauf kommt, genau bei Maßnahmen zu sparen, die für die Stadtentwicklgung wichtig und schon Jahre überfällig sind. Die Baumaßnahme Pocketpark Bäckerklint ist beispielsweise seit 2016 im Gespräch. Sie wäre ein großer Schritt für die Stadtentwicklung, und nicht einmal Parkplätze für Kraftfahrzeuge werden hier reduziert. Die Veloroute West wurde im November 2024 als Korridor -nicht straßengenau- vorgestellt und ist nun der der Planung beschlossen. Ein Planungsbüro ist nun aktuell beauftragt, doch kurz nach Beauftragung gibt es bereits Zweifel am Budget. Das darf nicht passieren. Die Route über den Lehmanger wurde auch deswegen ausgewählt, weil sie günstiger ist. Es ist offensichtlich, dass der Radverkehr als günstigste Verkehrsart nicht noch weiter benachteiligt werden darf.
In einer gemeinsamen Pressemitteilung fordern die Verbänder ADFC, VCD, BUND und Fahrradstadt:
Schwimmbad nicht gegen Klimaschutz ausspielen!
Der ADFC hatte bereits im April in einer Stellungnahme klar gestellt, dass die Kürzungen ausgerechnet beim Radverkehr absolut nicht hinnehmbar sind. Schwer wiegt der Mängelbericht zum Radwegenetz im November 2024. Kritisiert wird auch die Art, wie hier wichtige Projekte gegeneinander ausgespielt werden. Auch rechnet der ADFC mit höheren Kosten bei der Sanierung.
Die Stellungnahme des ADFC findet deutliche Worte für ein völlig falsches Signal angesichts des maroden Radverkehrsnetzes:
Die Verkehrsverbände VCD, ADFC, Fahrradstadt sowie der BUND haben eine Kampagne gestartet. Auf 120 Standorten im Stadtgebiet werden nun Plakate mit drei Motiven sichtbar, die gegen die Kürzungen klar Stellung beziehen.


Daher verbleiben wir:

ich finde es gerade witzig, dass die neue Radspur in der Ackerstraße an mehreren Stellen beschädigt ist:
https://mitreden.braunschweig.de/node/28580
Hab ich Euch nicht LAUT GENUG von Anfang an gesagt, dass der Radweg oberhalb des Bordsteins hin gehört und die Bäume weg müssen?
In drei-fünf Jahren kommen da möglicherweise die ersten Beschwerden wegen Baumwurzeln!
Tja, wer hat nun versagt?
hab da mal geschaut, was der AD”F”C Salzgitter wieder so interessantes bietet:
https://salzgitter.adfc.de/neuigkeit/tourenbericht-zum-fischessen-am-07092025
Fährt schon wieder mit adipösen, alten Ruheständlern (auf fetten Pedelecs, nicht im Bild) zum Fressen. Mit dem gleichen, besonders attraktiven Programm fahren die anderen AD”F”C Gruppen in der Region auch Ihrem Ende entgegen. Bald ist wieder Saisonabschluss, also Bratwurst-Foto-Termin, für die dicken Pedelecfahrer da in SZ.
Das sind auch nicht die “Radfahrer”, für die Veleorouten und Schnellradwege Sinn machen, geschweige denn darauf täglich Pendeln, aber das sind die “Radfahrer”, die am lautesten danach schreien, obwohl die Bestandrad-, Wirtschaftswege und Kreisstraßen vorhanden und fast leer sind. Allen voran die SECHS asphaltierten Radwege nach Wolfenbüttel, dem Radweg an der B248 nach Thiede, mit Abzweig an der Friedrichshöhe nach Thiede-Steterburg, bzw. von Thiede nach Wolfenbüttel und den Radwegen an der B248 über Lehre nach Wolfsburg (letztes Stück nach Mörse/Detmerode alte, sonst ungenutzte, asphaltierte Straße parallel zur A39.
Über die Feldwege und andere Radwege an Straßen von Broitzem/Timmerlah über Geitelde/Stiddien nach Thiede zu fahren kommt man offenbar auch nicht. Intelligente Radfahrer suchen sich den kürzesten Weg und lassen sich nix von Euren Dilettanten vorschreiben.
Ich bin jedoch neulich nach Lehre mal durch die Buchhorst, über Weddel und Feldweg zur Straße nach Hordorf gefahren, bis auf ca 5 min Wartezeit am (vermeidbaren) Bahnübergang, kurze Pinkelpause rund 45 Minuten Fahrzeit bei gemäßigtem Tempo auf (Bio-)Tourenrad ab Mastbruchsiedlung.
Auf dem Rückweg war ich dann die B248 nach Dibbesdorf rein, die Radfahrer auf dem Bestandradweg waren bei bestem Radelwetter wochentags wie immer in erstaunlichen Massen zu finden, genau eine Radfahrerin überholte ich, im Gegenverkehr auf dem zweiten Radweg an der Gegenseite sah ich niemanden – die Fahrzeit auf dieser schnellen, asphaltierten Direktroute habe ich mir nicht gemerkt.
Und im Internet finde ich nur Bilder von menschenleeren Schnellradwegen….. Ihr seid voll die Helden, mit Euren überzogenen Forderungen. Egal ob AD”F”C-Gruppen in der Region, oder das BS-Forum, immer voll am Bedarf vorbei fordern, aber sich bei Innenstadtproblemen und Alttagsmängeln verpieseln. – Schon den Schaltkasten im Radweg am Raabe-Haus Leohardplatz gesehen? Lustig, ein Hindernis in der Mühlenpfordstraße beseitigt, an anderer Stelle eins für die nächsten 30 Jahre hin gepflanzt.
Und die Überquerung Wendenstraße mitsamt der gefährlichen Einengung für Kraftverkehr ist auch auf dem Mist von Wallringforum, AG Radverkehr = Braunschweiger Forum, also der Hand in Eurer Sockenpuppe gewachsen. Die betagten (Un-)Ruheständler da haben nämlich Angst die vierspurige Wendestraße zu überqueren, dass hätten Fechtel und Co aber schon vor über 30 Jahren auf den Tisch bringen müssen, als man sich nämlich vorm dem letzten Umbau gegen den Gaußbergdurchbruch aufstellte und die Straßenbahn- bzw RegioStadtBahntrasse dann da auf deren BI-Betreiben wieder eingebaut wurde. Nur vor 30 Jahren haben die noch so sicher und selbstbewusst mit guten Augen und großer Klappe über so ne vierspurige Straße geradelt wie ich heute… und sich nen Dreck um spätere Folgen geschert.
Vom Braunschweiger Forum, dem ADFC und deren Sockenpuppe hier hört man auch nichts zum Bahnübergang Gliesmarode, soll 5 Jahre geschlossen bleiben. Wo sind die ganzen Radaktivisten mit der großen Schnautze denn geblieben? Ich meine, ihr wollt das Sprachrohr für zehntausende Radfahrer in Braunschweig sein, wenns darauf ankommt, halten wir gepflegt die Klappe, kein Nachrichtenartikel bei BZ und anderen Lokalmedien, nichts auf der eigenen Webseite, keine Großdemo.
Herzlichen Glühwein, regionale Radlobby, brauche mir die Bilder der Ortsgruppen ansehen und sehe Euer Ende schon in wenigen Jahren.