Offenes Stadtradeln-Team für eine echte Fahrradstadt

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Dieses Jahr nimmt Braunschweig wieder am Stadtradeln teil. Innerhalb von drei Wochen, vom 30. August bis zum 19. September gilt es, möglichst viele Kilometer zu erradeln.

In den letzten beiden Jahren hat das Team der Initiative Fahrradstadt beim Stadtradeln jeweils den 1. Platz nach Kilometern errungen und die Forderung nach besserem Radverkehr untermauert. 2018 haben 167 Teammitglieder ganze 43.803 km gemeinsam geleistet, 2019 konnte das Team an den Erfolg des Vorjahres mit 42.000 km und ähnlich vielen Radler*innen anschließen.

Radeln für ein fahrradgerechtes Braunschweig

Die Initiative Fahrradstadt tritt auch im Jahr des Radentscheids wieder mit einem offenen Team an und lädt herzlich zur Teilnahme ein. Ob jung oder alt, kilometer abreißende*r Pendler*in oder entspannte*r Gelegenheits-Pedalist*in, in unserem Team sind alle willkommen.

Hier gehts zur Anmeldung:

https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=171&team_preselect=406025

Sharepic als Einladung ins offene Team „Fahrradstadt Braunschweig“ – gerne weiterverbreiten! Klick öffnet Bild in voller Größe.

Dazu Teamkapitän Frank Tristram:

„Wir bündeln die geballte Fahrradpower von Braunschweig im Team „Fahrradstadt Braunschweig“, um erneut zu zeigen, welche enorme Pedalpower es in dieser Stadt überhaupt gibt. Es ist das Ziel, das größte Team, mit meisten Kilometern zu werden! Wir radeln für ein fahrradfreundlicheres Braunschweig und die Umsetzung des Radentscheids.“

Wieder kein RADar! – aber wohl umweltfreundlichere Preise

Leider wird die Stadt den Mängelmelder RADar! des Stadtradelns trotz mehrfacher Anregung durch die Radfahrverbände wieder nicht für Braunschweig freischalten. Dem Vernehmen nach ist die Verwaltung mit ihrer Ideenplattform und dem Mängelmelder so zufrieden, dass sie in in diesem Tool, das extra für das Stadtradeln entwickelt wurde und auf Radinfrastruktur optimiert ist, keinen Mehrwert sieht.

Wer der Stadt Feedback zur Radinfrastruktur geben möchte, ist also auf die bestehenden Möglichkeiten angewiesen. In den Mängelmelder gehören hierbei Mängel im Bestand (kaputte Radwege, Wurzelaufbrüche, nicht abgesenkte Bordsteine), während Anregungen für Umbauten, veränderte Verkehrsführungen oder neue Radwege dort nicht bearbeitet werden. Diese können jedoch in der Ideenplattform gemeldet werden. Für Ideen, die Geld kosten, sind allerdings 50 virtuelle Unterschriften einzuwerben, damit die Verwaltung Stellung nimmt.

Nachdem die Initiative Fahrradstadt im letzten Jahr die Art der Gewinne für die Siegerteams kritisiert hatte (es gab unter anderem Plastik-Überzieher für Fahrradhelme gegen Regen), wurden für dieses Jahr inoffiziell sinnvollere und umweltfreundlichere Preise in Aussicht gestellt.

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